Die Liberalisierung des Eisenbahnmarktes in Europa setzt eine Fülle von organisatorischen Veränderungen voraus, um den Zielen der Diskriminierungsfreiheit und Chancengleichheit gerecht zu werden. Zum einen müssen die Staatsbahnen reorganisiert werden, insbesondere hinsichtlich der Trennung von Netz und Betrieb. Außerdem sind die Gesetze und Regelwerke entsprechend anzupassen. Zusätzlich müssen auf institutioneller Ebene starke Aufsichtsorgane, wie beispielsweise Zulassungsstellen und Regulierungsstellen, geschaffen werden. Aufgrund unserer Erfahrungen in einer Reihe unterschiedlich weit liberalisierten Märkten hat sich immer wieder gezeigt, dass eine erfolgreiche und diskriminierungsfreie Marktliberalisierung ausschließlich durch eine starke übergeordnete Aufsichts- und Entscheidungsebene erreicht werden.

Ausgewählte Referenzen:

Europäische Union, Türkei

Ausarbeitung eines Maßnahmenkatalogs zur schrittweisen Marktöffnung des türkischen Eisenbahnsektors.

Europäische Union , Kroatien

Unterstützung der kroatischen Bahn bei der Anpassung an die geänderten Anforderungen in einem liberalisierten Eisenbahnmarkt.

Europäische Union, Rumänien

Begleitung der Ministerien und der ehem. Staatsbahn während des gesamten Prozesses der Marktliberalisierung.

Eisenbahnverkehrsunternehmen, Europaweit (diverse Projekte)

Analyse der Chancen und Risiken in diversen, unterschiedlich weit liberalisierten nationalen Eisenbahnmärkten für Eisenbahnverkehrsunternehmen im Güter- wie im Personenverkehrsmarkt.