Die Hauptachsen des europäischen Schienenverkehrs weisen bereits heute Kapazitätsengpässe auf. Unter Beachtung der erwarteten Verkehrssteigerungen, insbesondere im Schienengüterverkehr, werden sich diese Engpässe zukünftig weiter verschärfen. Mit der UIC-Richtlinie 406 wurde den (europäischen) Eisenbahninfrastrukturunter-nehmen ein Werkzeug in die Hand gegeben, um die Kapazität von Eisenbahnstrecken auf der Grundlage klar definierter Qualitätsstandards (level of service) bestimmen und beurteilen zu können. Somit ist es erstmals möglich, den Bedarf und die Auswirkungen notwendiger Ausbaumaßnahmen mittels eines international anerkannten Standards beschreiben zu können.

Kapazitätsanalysen für Infrastruktureinrichtungen sind auch in anderen Bereichen des Schienenverkehrs für eine optimale Ressourcenplanung notwendig. Sie spielen beispielsweise für die Dimensionierung von Umschlageinrichtungen (z.B. Terminals), Werkstätten, Betriebswerken und Depots eine entscheidende Rolle.

Wir verfügen über ein breites Methodenwissen und die erforderlichen Softwaretools für die Durchführung von Kapazitätsanalysen.

Ausgewählte Referenzen:

Hafenbahnen großer internationaler Häfen, Europaweit (diverse Projekte)

Untersuchung der Kapazität der vorhanden Schieneninfrastruktur und Ausarbeitung eines kurzfristigen (vor allem betrieblichen) und langfristigen (infrastrukturseitigen) Maßnahmekatalogs.

Infrastrukturbetreiber und Eisenbahnverkehrsunternehmen, Europaweit (diverse Projekte)

Anwendung der UIC Richtlinie 406 zur konsistenten und einheitlichen Bewertung der Kapazität auf vorhandener Infrastruktureinrichtungen.

Intermodale Terminals, Europaweit (diverse Projekte)

Planung der Infrastruktur unter Berücksichtigung der langfristigen Anforderungen.

Eisenbahninfrastrukturunternehmer, Europa

Erhöhung der Kapazität von Knoten und Strecken ohne wesentliche Investitionen in die Schieneninfrastruktur unter Nutzung von innovativen Softwaretools.