Innerhalb des Fahrplanes sind die Anforderungen zumeist verschiedener Kunden hinsichtlich Durchsatz und Zuverlässigkeit untereinander so zu koordinieren, dass es bei einem planmäßigen Betriebsablauf zu keinen Konflikten hinsichtlich der örtlichen und zeitlichen Lage der Züge und Rangierfahrten kommt. Dabei sind neben der Charakteristik der Infrastruktur und der eingesetzten Fahrzeuge und des Betriebsablaufes auch die Belange der Leistungsfähigkeit von Betriebsstellen und Strecken zu berücksichtigen. Der Fahrplan muss ferner so stabil konstruiert sein, dass beim Auftreten von Störungen, in deren Folge vom Regelbetrieb abgewichen werden muss, relativ zeitnah der fahrplanmäßige Betrieb wieder hergestellt werden kann.

Die Anforderungen des Fahrplanes bestimmen direkt den Umfang der notwendigen Schieneninfrastruktur. Der Fahrplan ist die Grundlage für den effizienten Einsatz des Rollmaterials und des Personals. Die für unsere Kunden durchgeführte Simulation von Fahrplanszenarien hilft, den Ressourceneinsatz nach den speziellen Belangen unserer Kunden optimal und zuverlässig zu planen. Bei Bedarf stimmen wir den Fahrplanentwurf auch mit dem Trassenmanagement der Schieneninfrastrukturbetreiber ab.

Ausgewählte Referenzen:

Eisenbahnstrecken Nebenbahnen, Europaweit (diverse Projekte)

Analyse und Bewertung von bestehenden Fahrplänen für die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Erhöhung der Zuverlässigkeit und Effizienz von bestehenden Verkehren sowie die Erarbeitung von Fahrplänen im Rahmen des Neubaues und der Umgestaltung von Schieneninfrastruktur.

Infrastrukturplanung, Europaweit (diverse Projekte)

Eruierung des notwendigen Infrastrukturumfanges bei Aus- und Neubauten sowie für die Einführung von (integralen) Taktfahrplänen unter Nutzung verschiedener Softwaretools der Eisenbahnbetriebswissenschaft.

Fahrzeughersteller, Deutschland

Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher Fahrplankonzepte auf den Energieverbrauch von Triebfahrzeugen.

Europäische Union, Europa

Analyse und Bewertung von Güterzugfahrplänen im intermodalen Verkehr zwischen Polen, Deutschland, der Slowakei, Ungarns, Österreichs und Sloweniens. Ableitung von Handlungsempfehlungen für Eisenbahnverkehrsunternehmen und die Betreiber der Terminals des kombinierten Verkehrs.